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«Alle Vögel unter dem Himmel, lobt den Herrn!»

Viele von uns achten auf Vogelstimmen, lauschen am frühen Morgen dem ersten Trillern oder beim Waldspaziergang dem Vogelkonzert.

Komponierende und musizierende Menschen versuchten, die Gesänge zu notieren und nachzuahmen. Besonders fasziniert von ihnen war Olivier Messiaen (1908-1992). In seinem Orgelwerk «chants d’oiseaux» lässt er verschiedene Vögel erklingen: die Amsel (lebhaft und fantasievoll), das Rotkehlchen (flink), die Singdrossel (herrisch), die Nachtigall (zart).

Im Musik und Wort-Gottesdienst gibt es noch weitere Vögel zu hören: Da ist zum Beispiel der Ruf des Kuckucks, er wurde am häufigsten vertont. Sicher kennen Sie auch die Melodie des ruhig dahingleitenden Schwans. Oder Sie singen innerlich mit: «O könnt’ ich fliegen wie Tauben dahin!»

Tina Zweimüller, Orgel und Thomas Strehler, Liturgie

Sonntag, 16. Juni, 10 Uhr, Kirche