Veranstaltungen für Frauen
«Wie sieht’s denn hier aus?»
Frauezmorge mit Vortrag am 25. September 2026
Interview mit Miriam Scherrer - Wenn Ordnung Gold wert ist
Was fällt Ordnungscoach Miriam Scherrer auf, wenn sie zu Besuch ist? Welcher Bereich im eigenen Zuhause fordert sie heraus? Und weshalb kann äussere Ordnung zu mehr innerer Ruhe führen? Vor ihrem Referat am Frauezmorge* beantwortet Miriam Scherrer einige persönliche Fragen.
Worauf schauen Sie in einem fremden Zuhause als Erstes?
Ich werte nicht. Natürlich fällt mir sofort auf, ob es aufgeräumt ist oder eher chaotisch wirkt. Wohler fühle ich mich überall dort, wo nicht zu viele Dinge herumstehen und Räume nicht überfüllt sind. Optimierungsmöglichkeiten sehe ich zwar oft auf den ersten Blick. Aber da halte ich mich heraus – ausser ich werde danach gefragt.
Welcher Bereich in Ihrem Zuhause fordert Sie am stärksten heraus, Ordnung zu bewahren – und weshalb?
Der Eingangsbereich und der Keller. Im Eingangsbereich entsteht schnell Unordnung, weil man nach dem Nachhausekommen alles einfach irgendwo ablegen möchte. Die Versuchung, Dinge «kurz hinzuschmeissen», ist gross.Beim Keller ist die Herausforderung eine andere: Er ist relativ klein, und vieles, was ich nicht in der Wohnung haben möchte, landet dort. Deshalb muss ich mir bewusst Zeit nehmen, alles ordentlich einzuräumen. Sonst verliert man rasch den Überblick.
Ein besonderes Erlebnis aus Ihrer Aufräumtätigkeit vor Ort mit einer Kundin oder einem Kunden?
Beim Aufräumen mit einem Kunden fand dieser in einem Umzugskarton ein paar Gramm Gold. Ganz spontan entschied er sich daraufhin, seine Rechnung für das Ordnungscoaching mit Gold zu bezahlen.
Was ist Ihr liebster nicht nützlicher Gegenstand zu Hause?
Eigentlich gibt es keinen. Alles, was mir nichts nützt, rangiere ich aus. Ich lebe nach dem Prinzip «Gebraucht und/oder geliebt». So arbeite ich auch mit meinen Kundinnen und Kunden.Wobei – vielleicht gibt es doch eine Ausnahme: meine inzwischen stark reduzierte Müscheli-Sammlung von vergangenen Reisen.
Welches Hilfsmittel ist für Sie unverzichtbar, wenn es um Ordnung geht?
Transparente und beschriftete Boxen, Schubladeneinsätze sowie klar definierte «Parkplätze» für Gegenstände. Und ganz grundsätzlich: weniger Dinge besitzen.
Inwiefern fördert äussere Ordnung die innere Ordnung?
Ich persönlich spüre, wie viel freier mein Kopf ist, wenn äussere Ordnung herrscht. Sobald ich viele unerledigte Dinge sehe, fällt es mir schwer, mich auf etwas Neues zu konzentrieren.Äussere Unordnung raubt Energie, weil unerledigte Dinge bewusst oder unbewusst nach Aufmerksamkeit verlangen. Deshalb lautet mein Motto:«In der Ordnung liegt die Kraft.»
*Freitag, 25. September, Reformiertes Kirchgemeindehaus, mit Kinderhüte.
Zmorgebuffet ab 8.30 Uhr, Referat von 9.30-11 Uhr, Kollekte für Zmorge und Referat.
«Wie sieht’s denn hier aus?»
Auch dieses Jahr sind Sie wieder herzlich eingeladen zum gemeinsamen Zmorge mit reichhaltigem Buffet. Danach verrät Ordnungs- und Minimalismus-Coach Miriam Scherrer aus Volketswil unter anderem, wie Chaos entsteht, weshalb uns das Loslassen manchmal schwerfällt und wie wir mit der 4M-Methode die Sache/n anpacken können.
Zmorgebuffet ab 8.30 Uhr, Referat von 9.30 - 11 Uhr, mit Kinderhüte. Kollekte.
Kirchgemeindehaus und Umgebung
Willkommen zum Kleidertausch exklusiv für Frauen.
Bringen Sie Ihre gut erhaltenen Kleider, Schuhe oder Accessoires zum Kleidertausch. Ab 17.30 Uhr Kleider auslegen, ab 19 Uhr tauschen. Veranstalter: Katholische und reformierte Kirchen Pfäffikon.
Kontakt: Gabriela Meier-Oestreicher
Kath. Kirche St. Benignus
Willkommen zum Kleidertausch exklusiv für Frauen.
Bringen Sie Ihre gut erhaltenen Kleider, Schuhe oder Accessoires zum Kleidertausch. Ab 17.30 Uhr Kleider auslegen, ab 19 Uhr tauschen. Veranstalter: Katholische und reformierte Kirchen Pfäffikon.
Kirchgemeindehaus
Kirchgemeindehaus und Umgebung