Engagement weltweit

Engagement weltweit

Seit bald 50 Jahren leitet die reformierte Kirchgemeinde ein Steuerprozent an Projekte im globalen Süden. Damit teilen wir knapp zehn Prozent unseres Steuereinkommens mit Menschen, die materiell gesehen viel weniger haben als wir. Die konkreten Projekte finden Sie weiter unten. Auch sind die Kollekten im Gottesdienst immer wieder für unser weltweites Engagement bestimmt.

Anfangs März feiern wir im ökumenischen Rahmen den Weltgebetstag. Dadurch sind wir verbunden mit einer weltweiten Bewegung. Wir lassen uns durch Glaubenserfahrungen von Christinnen und Christen rund um den Globus bereichern. Wir nehmen auch deren Nöte wahr und tragen sie gemeinsam im Gebet.

Wir beteiligen uns an der jährlichen Aktion von «Brot für alle/Fastenopfer» während der Fastenzeit. Ein Suppenzmittag dient der Gemeinschaft miteinander, weitet unseren Blick über den eigenen Tellerrand hinaus und generiert Geld, das wir im Rahmen dieser ökumenischen Aktion solidarisch teilen.

Seit einigen Jahren sind wir mit folgenden Initiativen verbunden:

Schulheim für Kinder benachteiligter ethnischer Minderheiten in Myanmar
Via Hilfe für Mensch und Kirche (HMK) tragen wir zur Ausbildung von Kindern bei, welche in ihren Dörfern oft kaum Zugang zu einer angemessenen staatlichen Schule erhalten. Die Familien erhalten dadurch Zukunftsperspektiven und Hoffnung.
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Minderheitengruppen (Dalits und Adibashi) im Nordwesten von Bangladesch

Via das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen der Schweiz (HEKS) und Gram Bikash Kendra (als lokale Partnerorganisation) unterstützen wir die Gemeinwesenentwicklung. Jugendgruppen entstehen, welche die gesamte Bevölkerung bezüglich Kinderheirat und Drogen sensibilisieren. Dorfgruppen fördern das Einvernehmen zwischen den Minderheiten und der Mehrheitsbevölkerung. Familien erhalten Anschubhilfe für bessere landwirtschaftliche Produktion.
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Bedrängte Christen im Nordirak
Via die Reformierte Kirche Kanton Zürich und CAPNI (als lokale Partnerorganisation) unterstützen wir die verbleibenden Christen im Nordirak, die in den Kriegswirren nicht geflüchtet oder wieder zurückgekehrt sind. Unter anderem tragen wir dazu bei, dass sie medizinische Einrichtungen für die ganze Bevölkerung betreiben und so das Evangelium von Jesus Christus praktisch bezeugen können.
> CAPNIProjekt für bedrängte Christen im Nahen und Mittleren Osten

Stipendien für Theologiestudenten in Sabah/Nordborneo
Da Malaysia ein vorwiegend muslimisches Land ist, bekommt die christliche Theologische Fakultät in Kota Kinabalu kein Geld vom Staat. Sie ist vollumfänglich auf Spenden angewiesen. Wir unterstützen die Hochschule via Mission 21 und helfen mit, dass Stipendien an arme Studierende aus entlegenen Gebieten bezahlt werden können. Die Hochschule ist die einzige, an der das Theologiestudium nebst in Englisch und Chinesisch auch in Malaysisch möglich ist. Die ausgebildeten Pfarrpersonen werden dringend für die vielen, stets wachsenden christlichen Gemeinden gebraucht.
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> Bericht_Sabah_25_1_2021

Menschen in Nordost-Nigeria
Via mission 21 und der Kirche der Geschwister in Nigeria (EYN, lokale Partnerkirche) unterstützen wir Projekte in den Bereichen Bildung (für Frauen), Gesundheit (HIV-Prävention) und Friedensförderung (zwischen Christen und Muslimen). In dieser von Boko-Haram drangsalierten Region stärken wir betroffene Menschen und das christliche Zeugnis der lokalen Kirchen.
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> Bericht Nigeria 2020